Wichtig: Begleithundeprüfungen, die nicht
unter dem Dach des VDH stattfinden (z.B. in privaten Hundeschulen) werden
für Agility-Turniere und THS-Turniere nicht anerkannt!!! Die Begleithundeprüfung
muss in einem VDH-Verein abgelegt werden!
Was wird geprüft? Bestandteile der Begleithundeprüfung:
Die Begleithundeprüfung besteht aus insgesamt 4 Teilen:
• Theoretische Prüfung (der sogn. „Sachkundetest“)
• Verhaltenstest Hund (die sogn. „Unbefangenheitsprobe“)
• Prüfungsteil A auf dem Übungsplatz
• Prüfungsteil B im Verkehr
1. Theoretische Sachkundeprüfung
In aller Regel beginnt der Tag der Begleithundeprüfung
morgens mit der theoretischen Prüfung. Die Hundeführer beantworten
hierbei eine Auswahl von Fragen aus dem offiziellen Prüfungskatalog.
Auf
der Internetseite des DVG findet man den kompletten Fragenkatalog (inklusive
der Lösungen) als Online-Quiz: http://www.dvg-hundesport.de/service/quiz/quiz.php
Und hier noch mal die Fragen im Einzelnen:
Fragenkatalog Teil A: http://www.dvg-hundesport.de/service/quiz/fragen/a.php
Fragenkatalog Teil B: http://www.dvg-hundesport.de/service/quiz/fragen/b.php
Fragenkatalog Teil C: http://www.dvg-hundesport.de/service/quiz/fragen/c.php
Fragenkatalog Teil D:
http://www.dvg-hundesport.de/service/quiz/fragen/d.php
Fragenkatalog Teil E: http://www.dvg-hundesport.de/service/quiz/fragen/e.php
2.
Verhaltenstest
Nach der theoretischen Prüfung werden dann die Hunde vom Richter
auf ihre „Unbefangenheit“ geprüft. Ein Bestandteil
dieser Probe ist das Kontrollieren der Chipnummer des Hundes mit einem
Lesegerät. Dabei darf der Hund dem Richter gegenüber keinerlei
Anzeichen von Aggression oder anderen Verhaltensauffälligkeiten
zeigen. Auch gegenüber den anderen, zeitgleich anwesenden Hunden
hat er sich neutral zu zeigen.
3.
Prüfungsteil A auf dem Übungsplatz
Nach einem vorgegebenen Schema müssen auf dem Übungsplatz
Übungen gezeigt werden. Dabei laufen die Teams paarweise zusammen.
Während ein Team die Teile 1-4 absolviert, liegt der Hund von Team
2 in der Ablage (Nr. 5).
Die einzelnen Übungsteile:
1. Leinenführigkeit (15 Punkte)
2. Freifolge (15 Punkte)
3. Sitzübung (10 Punkte)
4. Ablegen in Verbindung mit Herankommen (10 Punkte)
5. Ablegen des Hundes unter Ablenkung (10 Punkte)
In diesem Prüfungsteil müssen mindestens 42 Punkte (von 60
möglichen Punkten) erreicht werden um zu bestehen.
4.
Prüfungsteil B im Verkehr
Hat das Team im Prüfungsteil A die erforderliche Mindestpunktzahl
erreicht, so kann es sich dem letzten Prüfungsteil, dem sogn. „Verkehrsteil“
unterziehen.
Hier soll gezeigt werden, dass der Hund sich im normalen Alltag "ordentlich"
verhält. Dabei werden verschiedene Alltagssituationen simuliert.
Zum Beispiel:
Hund und Halter treffen auf:
- eine Personengruppe
- Radfahrer
- Autos
- Jogger, Walker, Inlineskater
- andere Hunde/Tiere
Weitere
Übungen können sein:
Hund
wird angebunden und vom Halter allein gelassen.
- fremde Personen kommen vorbei, sprechen den Hund an.
- andere Hunde laufen an dem angebundenen Hund vorbei.
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